[Rezension] Die Schattensurfer


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TITEL: Die Schattensurfer
AUTOR: Hubert Wiest
VERLAG: Lomoco
SEITENANZAHL: 442
PREIS: 13,99€
ISBN: 9781493556175
ERSCHEINUNGSDATUM: 24.10.2013


Klappentext

RUHL ist gut. RUHL hilft dir. RUHL weiß, was du willst.

Sansibar kann es nicht erwarten, endlich im Netzwerk von RUHL aufgenommen zu werden. Sie paukt für die Prüfung und ist bereit alles zu geben. Nur ein Geheimnis will sie mit niemandem Teilen.

Für Luan bricht die Welt zusammen, als ihm wegen eines Diebstahls jede Zukunft genommen wird. Denn Luan hat nur ein Ziel: Er möchte Programmierer werden. Da erhält er ein unglaubliches Angebot, das ihn direkt in die verbotene Schattenstadt führt.

Cover
Ein schönes in blau, gelb und orange leuchtendes Cover, welches meiner Meinung nach nur wenig über den Inhalt preisgibt.
Was mir zuerst gar nicht daran aufgefallen ist, sind die Programmcodes (jedenfalls vermute ich, dass es welche sind) im Hintergrund.

Schreibstil
Der Autor hat einen schönen, flüssigen Schreibstil, der hin und wieder etwas langatmig, aber definitiv überwiegend spannend und fesselnd ist.

Autor
Hubert Wiest, geboren 1964, erfindet und schreibt Geschichten für Kinder und Teenager. Zusammen mit Nina von Stebut produziert er Hörbücher und den Podcast Radio Lomoco.

(mehr zum Autor hier)

Meine Meinung
Als ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich was ganz anderes erwartet. Das RUHL nur eine Gang oder etwas dergleichen ist. Daher war ich so überrascht, als sich RUHL als Gesellschaft rausgestellt hat. Das Buch zeigt eine sehr interessante und irgendwie auch coole Zukunftsvision, welche jedoch auch seine Fehler hat. Cool fand ich die ganzen schwebenden Autos und Scooter, die ceeBands oder TwaddleBands und vor allem den Lunapark, nicht so cool waren natürlich die Stirnbänder die alle trugen und durch die alle Gedanken von jedem einzelnen an den Zentralcomputer von RUHL übertragen wurden. Natürlich ist das schon ähnlich wie jetzt, wo viele ihre Gedanken im Internet veröffentlichen, so wie ich meine Meinungen über verschiedene Bücher im Internet poste, aber alle Gedanken würde ich nicht preisgeben wollen. Das geht ja niemanden etwas an. Die Idee des Buchs fand ich klasse und die Umsetzung war ebenso genial. Der Sichtwechsel zwischen Luan und Sansibar hat mir sehr gefallen und für Abwechslung gesorgt. Zusammen mit den beiden bin ich richtig in diese Welt abgetaucht und habe richtig mit ihnen mitgefiebert. An einigen Stellen hab ich dann wirklich schon Gedacht, dass es kein Happy End gibt.
Die Charaktere fand ich auch alle klasse, obwohl mir Nele schon etwas auf den Geist gegangen ist. Mein Lieblingscharakter ist-da muss ich nicht lange Nachdenken-Nacho. Zum einen, weil der Name des Hundes einfach klasse und irgendwie süß ist, zum anderen, weil er einfach so ein treuer, freundlicher, aktiver und verspielter Hund ist. Der hat das ganze noch etwas spannender und lustiger gestaltet.
Am Ende zählte dann auch Dr. Tornham zum meinen Favoriten, warum werde ich euch aber nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selbst lesen.

 

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5 von 5

Maya

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2 Kommentare zu „[Rezension] Die Schattensurfer

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