《Rezension》Bluescreen

Titel: Bluescreen
Autor: Dan Wells
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 363
Preis: 12,99 €
ISBN: 978-3-492-28021-1

 

 

Los Angeles im Jahre 2050.
Eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist.
Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online.
Doch im Netz lauert ein dunkler Feind, der nur auf dich gewartet hat …

 

Die Geschichte spielt im Jahr 2050, wo Autos selbstständig fahren, Roboter dein Zimmer aufräumen und die Wäsche machen und wo jeder jederzeit Online ist. „Cool„, denkt man sich erst mal, „immer online, immer verbunden und immer mit Freunden Chatten„. Aber so cool es auch sein mag, es verbirgt unglaubliche, erschreckende Gefahren. „Bluescreen“ ist eine Droge, durch die du ein Blackout bekommst, dh. all deine Systeme sind abgeschaltet. Doch leider ahnt niemand, dass dadurch ein Virus in den Djinni kommt, den das Virenschutzprogramm nicht finden kann. Durch diesen Virus, können die Verbreiter der Droge dich Kontrollieren und mit dir tun was sie wollen.

Das widerfährt Anja, eine Freundin von Marisa. Das erste mal als sie diese Droge nahm, hatte sie versucht auch ihren Vater, der eine Hohe Position in der Nuli Firma Abenroth hat, anzuschließen. Beim zweiten Mal als sie die Droge nutzte, lief sie auf einen Freeway, wo sie beinahe von einem Truck erwischt wurde. Marisa wundert sich über diese Nebenwirkungen der Droge, so nimmt sie sich einen dieser Sticks und schaut was für Datein dort drin sind. Dabei stößt sie auf einen Code, den sie besser nicht hätte finden sollen…

Interessantes, passendes und ansprechendes Cover. Insgesamt ist es eher dunkel und geheimnisvoll gehalten. Es verrät schon in etwa, dass es um Technik, Internet und so etwas geht.

Dan Wells hat einen fesselnden Schreibstil. Er beschreibt das Geschehen mit treffenden Adjektiven, durch die man sich gut in die Hauptperson hineinversetzen kann.

Marisa

Von Marisa erfährt man sehr viel. Sie ist mutig und sehr intelligent. Außerdem ist sie taktisch und lässt sich nicht viel von anderen sagen. Sie verachtet die reichen, aber dennoch ist sie mit Anja befreundet. Sie hat zwei Schwestern und zwei Brüder. Doch der älteste Bruder wurde, weil er sich den La Sesenta’s einer Gruppe von Gangstern angeschlossen hat, von seinem Vater verstoßen.
Chuy

Chuy ist Marisas älterer Bruder. Er ist selbstständig, stolz und stur. Er hat sich einer Gruppe Gangster angeschlossen, weshalb er von seinem Vater verstoßen wurde. Seit jeher hat er keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, außer zu Marisa. Die beiden bleiben in Kontakt.

Von Chuy erfährt man außerdem, dass er eine Freundin und mit ihr ein gemeinsames Kind hat.

Anja

Anja ist mit Marisa zusammen Mitglieder einer Gruppe die sich die Cherry Dogs nennt. Sie spielen in Overworld gegen andere Teams und sind auf dem besten Weg sehr bekannt zu werden.

Anja ist sehr reich und wohnt in einer Villa zusammen mit ihrem Vater. Sie trinkt und nimmt unter anderem auch Drogen, wie Bluescreen. Bluescreen ist eine neue Droge, die einen Blackout verursachen soll.

 

Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utha, und war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin „The Leading Egde“. Mit „Ich bin kein Serienkiller“ erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Nach seinen Thrillern um die „Partials“ war „Du bist noch nicht tot“ der lang erwartete neue John-Cleaver-Roman. Mit der „Mirador“-Saga beginnt eine neue Serie um die dunkle Zukunft unserer vernetzten Welt.

 

 

Ein unglaublich spannendes und Nerven zerreißendes Buch.
Das Buch hat mich wirklich gefesselt. An einigen Stellen stockte mir sogar der Atem. Ich hab mich richtig in Marisa hineinversetzen können.

Fazit: Ein absolutes muss für Science-Fiction bzw. Fantasy Fans. Für mich eines der Top 10 Bücher von 2016. 

5 von 5

 

 

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