《Rezension》Ich war Hitlerjunge Salomon

Titel: Ich war Hitlerjunge Salomon
Autor: Sally Perel
Verlag: Heyne fliegt
Seitenanzahl: 256
Preis: 8,99€
ISBN: 978-3-453-53483-4
Erscheinungsdatum: 09.05.2016

Sally Perel ist sechzehn, als er 1941 von den Nazis gefangen genommen
wird. Er ist Jude und schon seit Jahren auf der Flucht. Er weiß, dass er
nur eine Chance hat: seine Papiere entsorgen und eine andere Identität
annehmen. Der Mut der Verzweiflung macht aus ihm Jupp Perjell, das
jüngste Mitglied der deutschen Wehrmacht. Ein Jahr lang lebt er mit den
Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Danach
schickt man ihn nach Braunschweig, wo er bis Kriegsende inkognito in
einem Internat der Hitlerjugend bleibt. Sally Perels Autobiografie ist
ein ebenso berührendes wie bemerkenswertes Dokument, das nichts von
seiner Eindringlichkeit verloren hat.

Ich finde das Cover wirklich klasse. Die alten Briefe, die Briefmarken, ein altes Foto und der Judenstern verraten bereits ein wenig über den Inhalt des Buchs.

Sally Perel (* 21. April 1925 in Peine, eigentlich Salomon Perel, auch bekannt unter den Namen Shlomo Perel oder Solomon Perel, während der NS-Diktatur Josef Perjell oder auch Josef Peters) ist ein israelischer Autor deutscher Herkunft. Als Mitglied der Hitlerjugend war es ihm gelungen, seine jüdische Identität zu verbergen und den Nationalsozialismus zu überleben. Seine Autobiografie Ich war Hitlerjunge Salomon wurde 1990 unter dem Titel Hitlerjunge Salomon verfilmt. (Quelle: wikipedia.org)
 

Schon seit wir das Thema Nazionalsozialismus und den zweiten Weltkrieg im Geschichtsunterricht besprochen hatten, war ich sehr an dieser Zeit interessiert. Deshalb habe ich auch ein Auge auf dieses Buch geworfen. Die Geschichte von Salomon Perel dem es als Mitglied der Hitlerjugend gelang, seine jüdische Herkunft zu verbergen, machte mich neugierig darauf, wie das wohl gewesen war, mitten unter Leuten zu leben, die, wenn sie von seiner Herkunft erfahren würden, ihn vermutlich sofort erschossen hätten. Zudem erfährt man in dem Buch noch einmal genauer, wie es damals in der Hitlerjugend gewesen war.
Natürlich weiß ich, dass dies ein heikles Thema ist, so möchte ich klar stellen, dass ich zutiefst verabscheue, was damals alles „legal“ gemacht wurde. Ich finde es schrecklich, wenn man jemanden aufgrund seiner Herkunft, seiner Religion, seiner Hautfarbe oder seiner Sexualität beschimpft und als minderwertig betrachtet. Alle Menschen sind gleichwertig und das sollte jeder akzeptieren.

5 von 5

 

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