《Rezension》Kinder der Apokalypse

Titel: Die Shannara Chroniken Kinder der Apokalypse
Autor: Terry Brooks
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl (Ebook): 364
Preis: 4,99 €
ISBN: 978-3-641-18125-3

Die moderne Zivilisation liegt in Trümmern, die Umwelt ist verseucht.
Wer es nicht geschafft hat, sich rechtzeitig in einen Zufluchtsorte zu
retten, muss versuchen in einer Welt zu überleben, in der nur das Recht
des Stärkeren zählt. Mutanten und Veränderte machen den Menschen ihren
Platz streitig. Doch es gibt Hoffnung: Mit dem Schrecken der
Vergangenheit sind auch uralte Kräfte des Guten wieder zum Leben
erwacht, die den Kindern der Apokalypse bei ihrem letzten Kampf
beistehen könnten …


„Es kam ihr so vor, als hörte sie immer noch die Schreie der Verwundeten und Sterbenden, aber sie wusste inzwischen, dass das nur in ihrem Kopf geschah. Sie wünschte sich, diese Schreie unterbinden zu können, zum Schweigen zu bringen. Aber sie wusste aus Erfahrung, dass das unmöglich war“

Achtung Spoiler!



Der Untergang der Menschheit steht bevor. 

Nach einem großen Atomkrieg ist die gesamte Welt verseucht. Es gibt kaum Wasser und Nahrung. Die Menschen leben in sogenannten Lagern, in gesicherten Arenen, abgeschottet von den Gefährlichen Freaks, Einst-Menschen und Dämonen. Doch sind die Lager so sicher, wie die Menschen es glauben?

Die Einst-Menschen, angeführt von bösen Dämonen, die die Menschen versklaven und mit den Kindern experimentieren, greifen die Lager an. Eins nach dem anderen fällt. Die letzte Hoffnung für das Überleben der Menschheit, liegt bei dem Zigeunermorph. Einem mächtigen magischen Wesen, dass dafür bestimmt ist, die Rasse der Menschen vor dem aussterben zu beschützen.

Mit dem Auftrag, den Zigeunermorph mit seinem Leben zu beschützen und dafür zu Sorgen, dass dieser seine Bestimmung erfüllt, macht sich Logan, einer der letzten Ritter des Wortes, auf den Weg ihn zu finden…

T. Brooks schreibt wie immer anspruchsvoll, aber sehr spannend. Er beschreibt das Geschehen sehr genau, sodass man sich es bildlich vorstellen kann und sich gut in die Geschichte hinein versetzen kann.

Das Cover ist in kühlen Farben gehalten und ist, meiner Meinung nach, sehr ansprechend. Neben den modernen großen Wolkenkratzern, die wie ein Hologramm aussehen, sieht man zerfallene Häuser und Ruinen. Es zeigt, wie die Stadt vor und nach dem Atomkrieg aussieht.

Im Buch wird es aus mehreren Sichten geschrieben, was anfangs etwas kompliziert, aber schließlich spannend und abwechslungsreich ist.

Mein Lieblingscharakter ist Hawk, der Anführer der Ghost, einer Gruppe Straßenkinder, die in geheimen Tunneln unter den Ruinen der Stadt leben. Hawk ist noch sehr jung und lebt seit lange Zeit auf der Straße. Er ist mutig, loyal und würde alles für „seine Kinder“ tun. Zudem finde ich die Liebesgeschichte, zwischen ihm und Tessa, einem Mädchen aus einem der Lager, wirklich romantisch.

Auch sehr interessant, finde ich Angel, eine der letzten Ritterinen des Worts. Sie hat ihre Eltern sehr früh, wegen einer Seuche verloren und lebte alleine, bis sie von einem Mann gefunden und mitgenommen wurde. Sie lebte fünf Jahre bei ihm. Er brachte ihr bei zu kämpfen und essen zu finden. Als er, wegen der Blade Runner, einer Gruppe Männer,  mit denen er sich zuvor angelegt hatte , starb, war sie wieder auf sich allein gestellt. Doch sie überlebte und nun kämpft sie gegen Dämonen und Einst-Menschen und die Menschen zu beschützen.

Terry Brooks (geboren 1944 in Illinois, USA) arbeitete als  Rechtsanwalt, bis sich 1977 das Leben des begeisterten Tolkien-Fans grundlegend änderte. Gleich sein erster Roman eroberte die Bestsellerliste und hielt sich dort monatelang. Doch das Buch „Das Schwert von Shannara“ war nur der Anfang. Inzwischen sind mehr als zwanzig Bänder seiner Shannara-Saga erschienen.

Ich bin, wie man vielleicht schon gemerkt hat, ein großer T. Brooks Fan. Ich habe bereits „Das Schwert der Elfen„, sowie „Elfensteine“ der Shannara-Saga gelesen und habe mich riesig über das Buch „Die Kinder der Apokalypse“ gefreut.

Leider habe ich etwas länger gebraucht, dieses Buch zu ende zu lesen, da ich so ab der Hälfte des Buchs irgendwie die Interesse daran verloren habe. Nachdem ich dann „Omni“ von Andreas Brandhorst beendet hatte, habe ich mich dazu entschlossen das Buch weiterzulesen, was auch wirklich eine gute Idee war. Gegen Ende hin wurde es nämlich noch richtig spannend und ich konnte mich gar nicht mehr davon los reisen.

4 von 5
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