《Rezension》Metro 2035

Titel: Metro 2035
Autor: Dmitry Glukhovsky
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 762
 

Es ist das Jahr 2035. Seit ein verheerender Atomkrieg die Erde verwüstet hat,
haben die Menschen in den Tiefen der Moskauer Metro eine neue Zivilisation
errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei
Jahre, nachdem Artjom die Bewohner der Metro vor einer Katastrophe gerettet
hat, drohen die ideologischen Konflikte zu eskalieren. Die einzige Rettung
scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt
möglich? Erneut begibt sich Artjom auf eine gefährliche Reise. Eine Reise, die
alles verändert…


 

Reise in eine ungewisse
Zukunft

Von allen Bewohnern der Metro ist Artjom der Einzige, der nach wie vor daran
glaubt, dass das Leben an der Oberfläche noch möglich ist. Irgendwo auf der
Welt muss es noch Überlebende geben.  Täglich zieht er mit schwerem Gepäck
los und begibt sich auf eines der Hochhäuser, natürlich zu Fuß, denn die
Fahrstühle funktionieren nicht mehr, und sendet seine Radiosignale aus. Seine
Bemühungen werden allerdings nicht gerne gesehen. Im Gegenteil, Suchoj, sein
Stiefvater versucht ihn von seinen Ausflügen abzuhalten, ohne Erfolg. Auch
seine große Liebe Anja hat sich von ihm abgewandt und zeigt ihren Hass ihm
gegenüber. Als plötzlich Homer, ein Schreiber von der Sewastopolkaja Station
auftaucht und ihm eröffnet, dass er ein Geschichtsbuch für die Nachfahren
schreiben möchte Artjob nicht sehr erfreut darüber. Wie sich herausstellt, ist
Anja´s Vater, Melnik, der Drahtzieher hinter diesem Ansinnen. So zieht Artjob
wieder los, mit Homer im Schlepp, um Melnyk aufzusuchen. Auf diesem Weg werden
sie viele neue Bekanntschaften machen, viele Gefahren durchleben und eine
Verschwörung ungeahnten Ausmaßes aufdecken. Es wird eine lange reise ins
Ungewisse…..



Mit dem dritten und leider letzten Band seiner Reihe ist dem Autoren Dmitry
Glukhovsky erneut ein Meisterwerk gelungen, wenngleich es nicht mehr in
Richtung Endzeit-Horror wie Metro 2033 geht sondern eher in Richtung
Politthriller. Es ist nicht immer leicht, den Gedankengängen des Autors zu
folgen, sodass man hier und da zweimal lesen muss. Auch die vielen russischen
Namen sind dann teilweise doch verwirrend. Alles in allem aber spannend
geschrieben und an keiner Stelle langweilig.



Das Cover ist eher schlicht. Es ist in einem schönen rot, was schnell die
Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nur anhand des Titels lässt sich erahnen um was
es geht.





Durchaus gelungene Fortsetzung, wenngleich sie die geschürten Erwartungen nicht
befriedigen konnte. Metro 2033 und Metro 2034 waren wesentlich düsterer und
weniger von dem politischen Geplänkel durchzogen. Aber empfehlenswert. 4 von 5
Sternen würde ich diesem Buch verleihen. Für Fans ein Muss, für Metroneulinge
ein unbedingtes Kann.

„Grandios! Die Moskauer Metro
war schon immer ein sagenumwobener Ort. Dmitry Glukhovsky macht daraus ein
großes phantastisches Epos!“ –Sergej Lukianenko

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4 von 5

 

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